Griechische Wettbewerbskommission: Keine Oligopole im privaten Gesundheitswesen

Die griechische Wettbewerbskommission stellt keine oligopolistischen Bedingungen bei der Bereitstellung privater Gesundheitsdienstleistungen fest, schlägt jedoch eine Straffung des Regulierungsrahmens vor, um die Kapazität privater Kliniken zu erhöhen.
Laut dem Abschlussbericht der Kommission ist bei der Gestaltung des neuen Index zur Berechnung der Gesundheitskosten darauf zu achten, Wettbewerbsverzerrungen und Preisabsprachen zu vermeiden.
Die Kommission schlägt vor, die Dienstleistungen und Produkte in Preislisten zu kodieren, um den Wettbewerb zu erleichtern.
In den letzten fünf Jahren ist die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen gestiegen, das öffentliche Gesundheitssystem steht unter Druck und die privaten Gesundheitsausgaben werden hauptsächlich von Haushalten getragen.
Der Konzentrationsgrad auf dem Markt wird als moderat angesehen, und Akquisitionen durch ausländische Investmentfonds haben den Konzentrationsgrad nicht wesentlich verändert.
Die Kommission hält es für angebracht, den Regulierungsrahmen für den Betrieb privater Kliniken weiter zu straffen, um die Erhöhung ihrer Kapazität zu erleichtern.