Bottas: AADE-Pannen bei Subventionen

Der Agrargewerkschafter Giorgos Bottas führt das Einfrieren seiner Konten und die Subventionen in Höhe von 126.000 Euro für „Phantomfelder“ auf „Pannen“ in der AADE (Unabhängige Behörde für öffentliche Einnahmen) zurück.
In einem Gespräch mit SKAI erklärte Herr Bottas, dass die Übertragung von OPEKEPE (Zahlstelle der Gemeinsamen Agrarpolitik) an AADE diese Probleme verursacht habe. Er sagte, er habe die Sperrung seiner Konten und die seit 2019 erhaltenen Subventionen zufällig entdeckt.
Herr Bottas behauptete, er pachte jedes Jahr Ackerland und vielleicht hätten die Eigentümer ihr E9-Formular nicht beim Grundbuchamt identifiziert.
Der Fall wird von der Direktion zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität auf Anordnung des Berufungsstaatsanwalts Dimitris Gkyzis im Rahmen einer Überprüfung illegaler Agrarsubventionen untersucht. Die Kontrollen konzentrierten sich auf die von Giorgos Bottas bei OPEKEPE für die Jahre 2019 bis 2024 eingereichten Einzelanträge auf Beihilfe (EAE).
Die Prüfung ergab, dass 17 von Bottas deklarierte Grundstücke nicht mit realem Eigentum übereinstimmten, da sie nicht in den E9-Erklärungen der angeblichen Vermieter aufgeführt waren.
Laut OPEKEPE erhielt Giorgos Bottas 49.021,14 Euro für die „Phantomfelder“. Insgesamt erhielt er im Zeitraum 2019-2024 126.448,66 Euro.
Die Ermittlungen führten zur Sperrung der Bankkonten des Agrargewerkschafters.