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Wohnen: Studie stellt These der Wohnraumknappheit in Frage – Sind leerstehende Häuser schuld?

By Staff
Wohnen: Studie stellt These der Wohnraumknappheit in Frage – Sind leerstehende Häuser schuld?
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Eine neue Studie der Wirtschaftsuniversität Athen (AUEB) argumentiert, dass die Wohnraumknappheit in Griechenland nicht so sehr auf kurzfristige Vermietungen wie Airbnb zurückzuführen ist, sondern auf die große Anzahl unbewohnter Häuser.

Laut der Studie machen Immobilien, die ausschließlich für kurzfristige Vermietungen zur Verfügung stehen, nur 0,4 % des gesamten Wohnungsbestands des Landes aus. Im Gegensatz dazu werden etwa 2,2 Millionen Immobilien, die 34,5 % der Gesamtzahl ausmachen, nicht als Hauptwohnsitz genutzt.

Die Studie weist darauf hin, dass der Begriff „leerstehende Häuser“ verschiedene Kategorien von Immobilien umfasst, wie z. B. Ferienhäuser, zum Verkauf oder zur Vermietung stehende Immobilien, im Bau befindliche oder verlassene Immobilien. Sie unterstreicht jedoch die Unfähigkeit des Wohnungsmodells, den vorhandenen Bestand zu nutzen.

In der Zwischenzeit wurde ein vorübergehender Stopp für die Vergabe neuer Immobilienregistrierungsnummern (AMA) für kurzfristige Vermietungen in Gebieten der Gemeinde Athen verhängt, der auf andere Gebiete ausgeweitet werden könnte.

Marktdaten zeigen einen Rückgang des Angebots an Mietwohnungen und einen Anstieg der Mieten, selbst in Gebieten mit einer geringen Airbnb-Präsenz. So sank beispielsweise in Peristeri das Angebot an Wohnungen bis 80 qm innerhalb eines Jahres um 38,5 %, während der durchschnittliche Mietpreis um 7,7 % stieg.

98 % der Airbnb-Eigentümer in Griechenland verwalten ein oder zwei Immobilien mit einem durchschnittlichen Einkommen von weniger als 650 Euro pro Monat.

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