Zunahme von Unfällen in Bergregionen: Besorgniserregende Statistiken

Eine erhöhte Anzahl von Vorfällen mit Orientierungsverlust und dem Eingeschlossensein von Bergsteigern und Wanderern wird in schwer zugänglichen Gebieten verzeichnet, wobei die Feuerwehr während der Ferienzeit täglich mit etwa 50 Vorfällen zu tun hat.
Laut Daten haben in den letzten 75 Jahren 70 Menschen auf dem Berg Olymp ihr Leben verloren, während durchschnittlich 3-6 Todesfälle pro Jahr auf Unfälle beim Bergsteigen und Wandern zurückzuführen sind. Darüber hinaus werden 20-40 Such- und Rettungsaktionen durchgeführt.
Die Tragödie in Vardousia mit den vier toten Bergsteigern und andere ähnliche Vorfälle verdeutlichen die Gefahren, die von den Wetterbedingungen und mangelnder Vorbereitung ausgehen.
Beamte der Feuerwehr weisen darauf hin, dass Rettungsaktionen die staatlichen Stellen mit erheblichen Beträgen belasten, wobei Luftrettungseinsätze 45.000 Euro pro Vorfall erreichen.
Laut dem Hellenic Rescue Team (EOD) haben von 1950 bis 2019 59 Bergsteiger und Besucher auf dem Berg Olymp ihr Leben verloren. Die Haupttodesursachen waren Ausrutschen, pathologische Ursachen, Lawinen, Orientierungsverlust und Unterkühlung.