Gemeinden protestieren gegen Schließung von Fahrkartenschaltern an Bahnhöfen

Neun Gemeinden aus den Regionen Sterea Ellada und Thessalien haben eine gemeinsame Protestresolution gegen die geplante Schließung von Fahrkartenschaltern an Bahnhöfen herausgegeben. Nach einer Telefonkonferenz am 25. Juli 2025 fordern die Bürgermeister und Vertreter der Gemeinden die Rücknahme der Entscheidung, die Modernisierung der Bahnhöfe und ein Treffen mit der Führung des Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr.
Der Bürgermeister von Levadia, Dimitris Karamanis, koordinierte das Treffen, an dem die Bürgermeister von Orchomenos, Amfikleia Elateia, Stylida, Farsala sowie Vertreter der Gemeinden Lamia, Karditsa, Trikala und Volos teilnahmen.
Die Gemeinden äußerten ihre Besorgnis über die Verschlechterung des Schienenverkehrs und der historischen Gebäude der OSE sowie über die Auswirkungen auf den Zugang der Bürger zum öffentlichen Nahverkehr. Sie wiesen auch auf den Zustand der Vernachlässigung in vielen Bahnhöfen mit geschlossenen Warteräumen und unzureichender Infrastruktur hin.
Die Gemeinden betonten die Bedeutung der physischen Präsenz von Personal für die Sicherheit, Information und Funktionalität der Bahnhöfe, insbesondere für schutzbedürftige soziale Gruppen. Sie fordern die sofortige Rücknahme der Entscheidung, eine Überprüfung der Fahrgastservicepolitik, die Stärkung des Bahnhofspersonals und die Modernisierung der Infrastruktur.
Ein Treffen mit dem stellvertretenden Verkehrsminister Konstantinos Kyranakis wurde bereits beantragt, und es werden Treffen mit Parlamentsabgeordneten, Regionalgouverneuren und Organisationen folgen.