Ausbruch von lila Quallen in griechischen Meeren: Problemgebiete und Vorsichtsmaßnahmen

Das Hellenische Biodiversitäts-Observatorium warnt vor einem Ausbruch von lila Quallen (Pelagia noctiluca) in griechischen Meeren. Nord-Evia, der Pagasitische Golf und die Nördlichen Sporaden (Skiathos, Skopelos) wurden als Problemgebiete gemeldet.
Laut dem Observatorium ist die Situation ähnlich dem Ausbruch von 2020-2023 im Mittelmeer, wobei Gibraltar mit der schwerwiegendsten Situation konfrontiert ist. Ähnliche Vorfälle wurden in Spanien, Frankreich, Italien und der Adria gemeldet.
Pelagia noctiluca ist eine Quallenart, die einen schweren Stich verursachen kann. Das Observatorium empfiehlt Schwimmern in den oben genannten Gebieten Vorsicht. Im Falle eines Stichs wird empfohlen, die Tentakel vorsichtig zu entfernen, den Bereich mit Meerwasser abzuspülen und Eis aufzulegen.
Symptome des Stichs sind Schmerzen, Rötung, Schwellung und Brennen. In seltenen Fällen können Übelkeit, niedriger Blutdruck, Herzrasen, Kopfschmerzen, Erbrechen, Durchfall und Atemnot auftreten. Bei schweren Symptomen ist ein sofortiger Transport in ein Krankenhaus erforderlich.
Das Hellenische Biodiversitäts-Observatorium ermutigt die Bürger, Quallenbeobachtungen auf der iNaturalist-Plattform zu erfassen.