Nea Styra: Fähre nach Strandung erfolgreich abgeschleppt

Die Fähre „Panagia Paravouniotissa“, die am Dienstag in der Nähe von Nea Styra auf Grund gelaufen war, wurde am Donnerstag erfolgreich in den Hafen geschleppt. Die Operation verlief dank günstiger Wetterbedingungen problemlos.
Das Schiff wurde zum Fischereihafen von Nea Styra verlegt, um die Fahrzeuge der Passagiere von Bord zu bringen. Anschließend wird es zur Reparatur nach Piräus überführt.
An der Abschleppaktion waren ein Schiff, zwei Schlepper und ein Anti-Verschmutzungs-Schiff der Küstenwache beteiligt. Gegen den Kapitän der Fähre wird wegen Verursachung eines Schiffbruchs ermittelt. Er hatte zunächst behauptet, es habe eine Fehlfunktion im Ruder gegeben, was der Gutachter jedoch nicht bestätigte.
Taucher entdeckten einen 20 Meter langen Riss im Schiff. Der stellvertretende Schifffahrtsminister St. Gkikas erklärte, dass das Einsatzzentrum von Bürgern und nicht vom Kapitän über den Vorfall informiert wurde. Anwältin Athina Apostolopoulou, die Passagierin auf dem Schiff war, erklärte, dass sie rechtliche Schritte einleiten werde, um die Passagiere zu entschädigen.
Die Reederei hat den Hafenbehörden den Einsatzplan zur Bergung des Schiffes vorgelegt.