Übertourismus: Historische Viertel von Athen unter Druck

Das historische Zentrum von Athen, insbesondere Plaka, steht aufgrund des Übertourismus zunehmend unter Druck. Die Zahl der Besucher wird im Jahr 2025 voraussichtlich 10 Millionen erreichen, was einem Anstieg von 2 Millionen gegenüber 2024 entspricht.
Anwohner und Organisationen äußern Bedenken hinsichtlich der Umwandlung von Häusern in Airbnbs, steigenden Mieten und dem Verlust der lokalen Identität. Giorgos Zafiriou, Leiter der Anwohnervereinigung, betont, dass Plaka durch den Übertourismus bedroht ist.
Der Bürgermeister von Athen, Haris Doukas, räumt die Sättigung von Plaka ein und betont die Notwendigkeit zu handeln, bevor die Situation eskaliert. Es wurde eine "Interventionseinheit" geschaffen, um die Regeln in der Gegend durchzusetzen.
Die Regierung hat die Neuaufnahme von Wohnungen auf Kurzzeitmietplattformen im Zentrum von Athen für ein Jahr verboten, um den steigenden Mieten entgegenzuwirken.
Ein Anwalt, Dimitris Melissas, hat beim Staatsrat einen Fall bezüglich der Rechtmäßigkeit von Gebäuden eingereicht, die in Kurzzeitmieten umgewandelt wurden, und argumentiert, dass sie als Hoteleinrichtungen betrieben werden.