Griechische Steuerbehörde ermittelt gegen Beamte wegen Geldwäsche über Wettanbieter

Die griechische Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche ermittelt gegen über 200 Beamte und Ministeriumsleiter wegen des Verdachts der Geldwäsche über Wettanbieter. Laut den Ermittlungen sollen diese Angestellten Beträge von bis zu 1 Million Euro verspielt haben.
Die Ermittlungen deckten ein System auf, bei dem legale Wettanbieter zur Wäsche illegaler Gelder genutzt wurden, indem eine Gesetzeslücke ausgenutzt wurde. Die Spieler eröffneten Konten bei legalen Unternehmen und nutzten Geschäfte (Kioske, Minimärkte usw.), um Bargeld einzuzahlen, das dann auf ihre Bankkonten überwiesen wurde.
Die Behörde hat die "Griechische Glücksspielkommission" über diese Praxis informiert.
Der ehemalige stellvertretende Staatsanwalt des Obersten Gerichtshofs, Charalambos Vourliotis, hat den Weg der "Wäsche" der Legalisierung von Schwarzgeld über Wettanbieter blockiert.