Prozess zum Zugunglück von Tempi beginnt am 23. März 2026

Der Prozess zum Zugunglück in Tempi, bei dem 57 Menschen ums Leben kamen, soll am 23. März 2026 beginnen. Der Prozess findet im Gaiopolis-Konferenzzentrum der Universität Thessalien statt.
Insgesamt werden sich 36 Angeklagte vor dem Dreier-Berufungsgericht für Straftaten verantworten müssen. Darunter der 60-jährige Bahnhofsvorsteher von Larissa, Führungskräfte von OSE und ERGOSE sowie Führungskräfte von Hellenic Train S.A. und des Infrastrukturministeriums.
Die Anklagepunkte umfassen die Störung des Verkehrs, fahrlässige Tötung und schwere Körperverletzung durch Fahrlässigkeit. Die Fallakte umfasst über 60.000 Seiten.
Es wird darauf hingewiesen, dass politische Persönlichkeiten in diesem speziellen Verfahren nicht vor Gericht stehen. Der Fall des ehemaligen stellvertretenden Ministers Christos Triantopoulos und des ehemaligen Ministers Kostas Ach. Karamanlis wird gesondert untersucht.