Prozess zum Zugunglück von Tempi: Hauptverhandlung für den 23. März 2026 angesetzt

Der Hauptprozess zum Zugunglück von Tempi, bei dem 57 Menschen ums Leben kamen, wurde für den 23. März 2026 angesetzt. An dem Prozess sind 36 Angeklagte beteiligt, von denen 33 wegen schwerer Verbrechen angeklagt sind.
In der Zwischenzeit findet morgen (15.10.) vor dem Einzelrichtergericht erster Instanz von Larissa der Prozess wegen des Umgangs mit Videomaterial des Güterzuges statt. In diesem Fall werden Beamte der OSE und des für die Zugsicherheit verantwortlichen Unternehmens angeklagt.
Auch die Ergebnisse der Exhumierungen von Opfern stehen noch aus, nachdem Angehörige dies beantragt haben. Die Staatsanwaltschaft Larissa hat eine Klage gegen Gerichtsmediziner wieder aufgenommen, um eine Verzögerung des Hauptverfahrens zu vermeiden.
Der Hauptprozess findet im Konferenzzentrum der Universität Thessalien (Gaiopolis) statt und wird voraussichtlich langwierig und komplex sein.