OPEKEPE-Prozess: Urteil für 7 heute erwartet – Schuld gefordert

Die Entscheidung des Gerichts für die 7 Angeklagten im OPEKEPE-Fall wird heute erwartet. Die zuständige Europäische Staatsanwältin Kalliopi Dayanta hat ihre Verurteilung wegen Betrugs empfohlen.
Die Angeklagten beantragen, ungestraft zu bleiben, da sie das Geld, das sie illegal als Subventionen erhalten haben, zurückgezahlt haben, bevor der Fall vor Gericht kam. Die Entscheidung wird mit Spannung erwartet, da sie darüber entscheiden wird, ob diese besondere Bestimmung auch auf europäische Gelder angewendet werden kann.
Die Staatsanwältin forderte, dass die Ermittlungen auf OPEKEPE-Führungskräfte ausgedehnt werden, die die Subventionen genehmigt haben. Konkret forderte sie eine Untersuchung wegen schwerer Beihilfe zum Betrug für OPEKEPE-Mitarbeiter, die bescheinigt hatten, dass alles in Ordnung sei, sowie wegen eines möglichen Vertrauensbruchs, weil sie die Gelder nicht gesichert hatten.
Die Staatsanwältin argumentierte, dass die Angeklagten die ihnen zur Last gelegten Handlungen begangen hätten, und wies ihre Behauptungen über Rechtsirrtum und guten Glauben zurück. Sie betonte auch, dass die Rückzahlung des Geldes den strafrechtlichen Charakter der Handlung nicht aufhebe, da das Geld nicht OPEKEPE, sondern der EU gehöre.
Die Europäische Staatsanwaltschaft setzt ihre Ermittlungen in dem Fall fort, mit dem Ziel, strafrechtliche Verantwortlichkeiten zuzuweisen.