Spannungen im Prozess um Vertrag 717 steigen: Vertagt auf 2026

Im Prozess gegen Wirtschaftsprüfer der Nationalen Transparenzbehörde bezüglich des Vertrags «717» kam es aufgrund von Reaktionen von Angehörigen der Opfer der Zugtragödie von Tempi zu Spannungen. Der Prozess wurde unterbrochen und auf den 3. März 2026 vertagt.
Zunächst schlug der Staatsanwalt vor, die Angehörigen der Opfer von der Unterstützung der Strafverfolgung auszuschließen, doch das Gericht lehnte den Vorschlag ab. Die Spannungen stiegen, als ein Angehöriger eines Opfers heftig auf eine Aussage eines Verteidigers reagierte, was zu seinem Verweis aus dem Gerichtssaal führte. Antonis Psaropoulos, ein Angehöriger eines Opfers, protestierte ebenfalls heftig.
Der Prozess wurde vertagt, um über den Antrag auf Unterstützung der Strafverfolgung durch die Hellenische Republik zu entscheiden, der angenommen wurde.