Latinopoulou fordert geschlossene Flüchtlingszentren auf Gyaros und Makronisos

Afroditi Latinopoulou forderte in einer Rede auf Action 24 erneut die Errichtung geschlossener Flüchtlingszentren auf Gyaros und Makronisos und löste damit Reaktionen aus.
Latinopoulou kritisierte die Regierung für ihren Umgang mit der Flüchtlingsfrage und argumentierte, dass sie nicht genügend strenge Maßnahmen ergriffen habe. Sie sprach von "Invasoren" und "illegalen Einwanderern" und wiederholte damit rechtsextreme Rhetorik.
Sie behauptete, dass Flüchtlinge ein Risiko für die Sicherheit des Landes darstellen, nannte bestimmte Nationalitäten und argumentierte, dass es keine Kontrolle darüber gebe, ob sie Verbrechen begangen haben. Ihre Haltung hat heftige Reaktionen von politischen Gegnern und Menschenrechtsorganisationen hervorgerufen.
Latinopoulous Bezugnahme auf Gyaros und Makronisos, Orte des Martyriums in der griechischen Geschichte, sorgte für besonderes Aufsehen.