M. Marangeli zum Novartis-Fall: 'Ich wurde von US-Behörden belohnt'

Maria Marangeli, eine ehemalige Schutzzeugin im Novartis-Fall, sagte vor dem Athener Dreiergericht aus und erklärte, dass die US-Behörden sie 'belohnt' hätten, weil ihre Aussagen als glaubwürdig eingestuft wurden. Die Angeklagte, auch bekannt als 'Aikaterini Kelesi', verwies auf ihre Aussagen bezüglich der Praktiken des Pharmaunternehmens in den USA und vermied die Verwendung des Wortes 'Gebühr'.
Frau Marangeli behauptete, sie habe über die unlauteren Praktiken des Unternehmens ausgesagt und nicht die Absicht gehabt, bestimmten Personen Schaden zuzufügen. Sie gab auch an, Drohungen von Konstantinos Frouzis, dem ehemaligen mächtigen Mann von Novartis in Griechenland, erhalten zu haben, nicht über den Fall zu sprechen.
Bezüglich des Falls des Koffers im Maximos Herrenhaus sagte Frau Marangeli aus, dass Herr Frouzis mit einem leeren Koffer zurückgekehrt sei, ohne zu wissen, ob das Geld geliefert wurde.
Der Prozess wird mit dem Schlussplädoyer des Staatsanwalts fortgesetzt.