Nea Dimokratia: Regierung ohne Verbündete nach OPEKEPE-Abstimmung

Die Parlamentsabstimmung über die Einsetzung eines vorläufigen Untersuchungsausschusses für den OPEKEPE-Skandal hat in der politischen Szene für Aufruhr gesorgt. Der Prozess hat Unbehagen und Spaltungen innerhalb der Nea Dimokratia verursacht, da ihre Zustimmungswerte sinken und die Regierung offenbar ohne Verbündete agiert.
Evangelos Venizelos kritisierte die Methodik der Abwertung des Parlaments und argumentierte, dass die Regierung unter einer Krise des internen Vertrauens und der Legitimität leide. Oppositionsparteien wie PASOK, SYRIZA und Neue Linke halten die Abstimmung für ungültig und werden ihre Anträge voraussichtlich erneut einreichen.
Oppositionelle Abgeordnete äußerten sich unzufrieden mit der Art und Weise, wie die Abstimmung durchgeführt wurde, während auch blaue Abgeordnete angeblich Schock und Unbehagen empfinden. Nikos Androulakis bezeichnete den Prozess als Trauma für den griechischen Parlamentarismus.
Die Oppositionsparteien erkennen das Ergebnis der Abstimmung nicht an und verpflichten sich, die Anträge auf Einsetzung eines vorläufigen Untersuchungsausschusses erneut einzureichen. ND steht aufgrund des Handelns ihrer Führung vor einer parteiinternen Vertrauenskrise.