Ehemalige Premierminister im Rampenlicht: Auf der Suche nach neuen Rollen?

Panos Loukakos kommentiert das Wiederauftauchen von Kostas Karamanlis, Giorgos Papandreou, Antonis Samaras und Alexis Tsipras auf der politischen Bühne.
Kostas Karamanlis hat ein Internet-Rebranding gestartet und vermeidet dabei Hinweise auf die Handlungen seiner Regierung, die zur Wirtschaftskrise geführt haben. Er kritisiert auch Kyriakos Mitsotakis wegen der Abhöraffäre und der griechisch-türkischen Beziehungen.
Giorgos Papandreou unternimmt ebenfalls ein Rebranding und versucht, seine Amtszeit als Premierminister zu rechtfertigen und als einigender Faktor in der Mitte-Links-Partei aufzutreten.
Antonis Samaras beteiligt sich nach seinem Ausschluss aus der Nea Dimokratia am parteiinternen Zermürbungskrieg gegen Mitsotakis und zielt auf den Rechtsaußenflügel ab.
Alexis Tsipras versucht mit Unterstützung von Prokopis Pavlopoulos, das Referendum von 2015 als Plan B darzustellen und beansprucht eine Führungsrolle in der Mitte-Links-Partei.
Evangelos Antonaros schlug vor, dass die vier ehemaligen Premierminister den Rücktritt der Regierung Mitsotakis fordern sollten.
Abschließend bezieht sich der Kolumnist auf Verse von Bertolt Brecht und vergleicht die vier ehemaligen Premierminister mit Generälen, die ihr Ziel nie erreichen.