SYRIZA: Türkische Meeresparks bedrohen griechische Interessen

SYRIZA-PS fordert die Regierung auf, diplomatische Maßnahmen in Bezug auf die Ankündigung der Türkei von Meeresparks in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer zu ergreifen. SYRIZA betont, dass diese Aktion einen Verstoß gegen das Völkerrecht und das EU-Recht darstellt.
Konkret erklärt SYRIZA, dass die türkische Ankündigung von zwei Meeresparks, einer zwischen Samothrake und Lemnos und der andere unter Ausschluss von Kastelorizo, eine weitere illegale Aktion ist, die das Seerecht und das EU-Recht in Bezug auf die maritime Raumplanung verletzt und eine weitere Darstellung der revisionistischen Narrative Ankaras darstellt.
SYRIZA unterstreicht, dass die Verharmlosung türkischer Herausforderungen durch die Regierung gefährlich für die Interessen des Landes ist, und fordert die Regierung auf, eine kohärente nationale Strategie vorzulegen, um die revisionistische türkische Erzählung der „Blauen Heimat“ und das Engagement der Türkei für einen Dialog mit Griechenland auf der Grundlage des Völkerrechts anzugehen.
Das griechische Außenministerium gab eine Erklärung heraus, in der es betonte, dass die Ankündigung von „Meeresparks“ in undefinierten Gebieten außerhalb türkischer Hoheitsgewässer eine inakzeptable, einseitige und illegale Aktion darstellt, die keine rechtliche Wirkung gegen griechische Hoheitsrechte entfaltet und einen völligen Mangel an Respekt für das internationale Seerecht zeigt.