Christos Konstantinidis zu Tempi: "Karystianou hätte zurücktreten sollen"

Christos Konstantinidis, ein Angehöriger eines Opfers der Zugtragödie von Tempi, erklärte, dass Maria Karystianou aufgrund ihrer Beteiligung an der Politik von ihrem Amt als Präsidentin des Angehörigenverbandes der Opfer hätte zurücktreten sollen.
In der Sendung "Hamogela kai Pali!" äußerte Herr Konstantinidis seine Wut über die Verzögerungen im Prozess um die Tempi-Videos und beschuldigte die Präsidentin von Plefsis Eleftherias, Zoe Konstantopoulou, der "Zeitverschwendung".
Herr Konstantinidis reichte bei der Europäischen Staatsanwaltschaft ein Memorandum bezüglich der Exhumierungen und des Vertrags 717 ein, in dem er argumentierte, dass die Exhumierungen die illegale Ladung beweisen würden und dass der Vertrag 717 ein finanzielles Verbrechen sei.
Bezüglich der Exhumierungen erklärte er, dass gegen die Gerichtsmediziner eine Klage wegen Pflichtverletzung und Falschbescheinigung eingereicht worden sei. Er argumentierte auch, dass die Angehörigen beantragen, dass die Verantwortlichen für Totschlag mit möglichem Vorsatz strafrechtlich verfolgt werden, darunter Kyriakos Mitsotakis, Kostas Karamanlis, Christos Spirtzis und Michalis Chrysochoidis.
Abschließend erklärte er, dass er persönlich zu Maria Karystianou stehe, aber nicht zu ihrer politischen Bewegung, und dass die Gerechtigkeit für die Tragödie von Tempi Priorität habe.