OPEKEPE-Fall: Politischer Zusammenstoß im Parlament über Untersuchung

Das Parlament setzt die Diskussionen über den OPEKEPE-Fall fort und konzentriert sich auf den Vorschlag der ND zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Aussagen der ehemaligen Minister für ländliche Entwicklung und Ernährung, M. Voridis und L. Avgenakis, für die die Opposition eine Voruntersuchung beantragt.
Es wird erwartet, dass die Regierungsmehrheit die langjährigen und parteiübergreifenden Verantwortlichkeiten für die Pathologien im Mechanismus der Auszahlung von Agrarsubventionen unterstützt und sich dabei auf die jüngsten Enthüllungen über Führungskräfte auf Kreta bezieht.
Es wird erwartet, dass die ND Erklärungen bezüglich der möglichen Beteiligung von PASOK-Führungskräften an dem Fall fordert. Gleichzeitig wird sie Widersprüche bezüglich der „technischen Lösung“ für die Verteilung von Weiden hervorheben.
Es wird erwartet, dass die Abgeordneten der Mehrheit bekräftigen, dass die Akte keine Beweise für strafbare Handlungen enthält. Die Möglichkeit, dass die ND sich nicht an der Schlussabstimmung beteiligt, wird in Erwägung gezogen.
Es wird erwartet, dass Herr Voridis die Rechtmäßigkeit seiner Handlungen verteidigt, während Herr Avgenakis voraussichtlich betonen wird, dass die Akte seine Gespräche nicht enthält und dass die Freigabe „verdächtiger“ Umsatzsteuer-Identifikationsnummern nach Überprüfungen erfolgte. Es wird erwartet, dass sich beide auf Daten beziehen, die ihre Amtszeit bei OPEKEPE betreffen.
Der Vorschlag der ND zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses erhielt eine breitere Mehrheit von 166 Abgeordneten.