Ministerium für Migration: Keine unbefristete Aussetzung von Asylentscheidungen

Das Ministerium für Migration und Asyl dementiert Berichte über eine unbefristete Aussetzung der Erteilung negativer Asylentscheidungen. In einer Erklärung stellt das Ministerium klar, dass es sich um eine vorübergehende Aussetzung der elektronischen Veröffentlichung von Entscheidungen handelt, da die digitalen Vorlagen an die neuen Bestimmungen des Gesetzes angepasst werden müssen.
Das Ministerium betont, dass die Aussetzung nicht mit Problemen der Haftkapazität zusammenhängt, da Asylbewerber das Recht haben, Berufung einzulegen. Die Veröffentlichung von Asylentscheidungen erster Instanz wird voraussichtlich Anfang nächster Woche beginnen.
Darüber hinaus unterstreicht das Ministerium, dass die Umsetzung des neuen Gesetzes durch die jüngsten Verurteilungen vor griechischen Gerichten und die Verhängung von Gefängnisstrafen für den illegalen Aufenthalt im Land belegt wird. Der Minister für Migration und Asyl, Thanos Plevris, hat dazu einen entsprechenden Beitrag auf Twitter veröffentlicht.