Eurovision 2026: Österreichs Entscheidung zu Flaggen und Buhrufen

Österreich hat seine Entscheidungen für den Eurovision Song Contest 2026 bekannt gegeben, der in Wien stattfinden wird. Die Organisatoren stellten klar, dass alle offiziellen Flaggen, einschließlich der palästinensischen Flagge, erlaubt sein werden und dass jegliche Buhrufe nicht mit künstlichem Applaus überdeckt werden.
Der ausführende Produzent Michael Kren erklärte, dass er die palästinensische Flagge nicht verbieten und Buhrufe während des Auftritts Israels nicht überdecken werde, anders als bei früheren Veranstaltungen.
Der 70. Eurovision Song Contest wird mit 35 Beiträgen stattfinden, der geringsten Anzahl seit 2003, aufgrund eines Boykotts von fünf nationalen Rundfunkanstalten, darunter Spanien, Irland und die Niederlande, die gegen die Teilnahme Israels protestieren.
ORF-Programmdirektorin Stephanie Groiss-Horowitz betonte, dass kein künstlicher Applaus verwendet werde, um Buhrufe zu überdecken.
Das erste Halbfinale findet am 12. Mai statt, das zweite Halbfinale am 14. Mai und das große Finale am 16. Mai.