Zoë Kravitz kritisiert 'homophobe' Friends

Zoë Kravitz hat die Sitcom Friends für ihren homophoben Humor kritisiert. In einem Interview kommentierte Kravitz, dass die Serie Klischees und Stereotypen der Vergangenheit fortschreibt.
Die Schauspielerin fragte sich, wie man die Serie heute noch sehen kann, angesichts ihrer umstrittenen Witze. Sie erwähnte insbesondere, dass die 'super homophoben Witze im Mainstream-Fernsehen' etwas sind, das sie aus den 90ern zurücklassen möchte.
Die Serie wurde in den letzten Jahren wegen veralteter Witze über die LGBTQI+-Community sowie wegen ihres Mangels an Multikulturalismus kritisiert. Aisha Tyler, die in der Serie mitwirkte, erklärte, dass die demografische Zusammensetzung der Besetzung die damals vorherrschende Ansicht widerspiegelte, dass 'nur weiße Geschichten sich verkaufen'.
Friends wurde auch für Handlungsstränge kritisiert, die unter anderem Chandlers Bings (Matthew Perry) Angst, als schwul wahrgenommen zu werden, und eine Geschichte über sein Trans-Elternteil (gespielt von Kathleen Turner) beinhalten.
Im Jahr 2020 wies David Schwimmer die Kritik zurück und sagte, die Serie sei für ihre Zeit 'bahnbrechend' gewesen.