Prinzessin Irene: Abschied von der 'exzentrischen Rebellin'

In Athen fand heute der Trauergottesdienst für Prinzessin Irene, Schwester der ehemaligen Königin Sofia, statt, die im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Ihr Leichnam wurde vor der Zeremonie in der Metropolitankathedrale von Athen aufgebahrt.
An der Beerdigung nahmen König Felipe VI. von Spanien mit seiner Frau Letizia und ihren Töchtern sowie Vertreter der britischen Königsfamilie teil. Abwesend waren der ehemalige König von Spanien, Juan Carlos, und Marie Chantal.
Prinzessin Irene, bekannt für ihre Exzentrik und ihr Engagement für humanitäre Aktionen, wurde von ihren Neffen und Nichten „Tia Pecu“ genannt. Sie beschäftigte sich mit indischer Philosophie und spendete Geld an die Organisation World in Harmony. Im Jahr 2002 wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert, wobei sie eine mystische Offenbarung erlebte.
Prinzessin Irene heiratete nie und erklärte, sie sei eine „Rebellin“ mit vielen seltsamen Interessen. Die Zeremonie vor dem endgültigen Abschied fand in Madrid statt.