Demenz bei 20 % der Herzinsuffizienzpatienten versteckt

Laut Christina Chrysochoou, Assistenzprofessorin für Kardiologie der Herzinsuffizienz EKPA, wird bei einem Fünftel der Patienten mit Herzinsuffizienz Demenz festgestellt. Dr. Chrysochoou sprach dieses Thema in einem Vortrag auf der 3. Panhellenischen Kardiologiekonferenz «CardioDialogues» in Athen an.
Die Professorin erläuterte den Zusammenhang zwischen Demenz und Herz-Kreislauf-Problemen: «Es gibt mehrere Ursachen. Die erste sind kleine Schlaganfälle, die im Gehirnkreislauf auftreten und somit Bereiche blockieren, die mit den kognitiven Fähigkeiten zusammenhängen». Diese Schlaganfälle können durch Vorhofflimmern, Blutgerinnsel oder Durchblutungsstörungen verursacht werden.
Eine frühzeitige Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine angemessene medikamentöse Behandlung können Demenz verhindern. Ein frühes Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist mit einem erhöhten Demenzrisiko vor dem 65. Lebensjahr verbunden. Im Hippocratio-Krankenhaus ist eine Abteilung für Neurokardiologie tätig, um Patienten mit gemischten kardiologischen und neurologischen Problemen zu überwachen.