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Luftverschmutzung und Demenz: Verdacht erhärtet sich

By Staff
Luftverschmutzung und Demenz: Verdacht erhärtet sich
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Eine neue Metaanalyse bringt langfristige Exposition gegenüber Luftverschmutzung mit einem erhöhten Demenzrisiko in Verbindung. Die in The Lancet Planetary Health veröffentlichte Studie untersuchte Daten aus 34 früheren Studien mit insgesamt 30 Millionen Menschen weltweit.

Die Forscher identifizierten einen signifikanten Zusammenhang zwischen Demenz und drei Formen der Verschmutzung: Feinstaub PM2,5, Stickstoffdioxid (NO2) und Ruß.

Die Analyse zeigte, dass jede Erhöhung der PM2,5-Konzentration um 10 μg/m³ das Demenzrisiko um 17 % erhöht. Ebenso ist ein Anstieg der NO2-Konzentration um 10 μg/m³ mit einem Anstieg des Risikos um 3 % verbunden, während bei Ruß jeder Anstieg um 1 μg/m³ zu einem Anstieg des Risikos um 13 % führt.

Christian Brendel aus Cambridge, der Erstautor der Studie, erklärte, dass die Forschung die Ansicht stützt, dass langfristige Exposition gegenüber Luftverschmutzung ein Risikofaktor für Demenz ist.

Die Studie zeigte auch, dass Luftverschmutzung das Risiko für die Alzheimer-Krankheit erhöht, vor allem aber für vaskuläre Demenz.

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Quelle: in.gr