Zypern laut Experte derzeit nicht durch Chikungunya-Virus gefährdet
Professor für Mikrobiologie/Molekulare Virologie Dr. Petros Karayiannis teilte CNA mit, dass Zypern derzeit keiner unmittelbaren Gefahr durch das Chikungunya-Virus ausgesetzt ist. Er erklärte, dass das Risiko zwar bestehe, aber für Zypern gering sei, da die Übertragung durch den Stich einer infizierten Mücke und nicht direkt von Mensch zu Mensch erfolge.
Dr. Karayiannis erklärte, dass das Virus nicht neu sei, da die erste Isolierung im Jahr 1952 in Tansania erfolgte. Die Mücken, die das Virus übertragen und zur Gattung Aedes gehören, sind in den letzten Jahren auch in südeuropäische Länder, einschließlich Zypern, eingedrungen.
Zu den Symptomen des Virus gehören Fieber, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Schwellung der Gelenke. Es gibt keine spezifische Behandlung oder Impfung gegen das Virus, und die Behandlung erfolgt konservativ und konzentriert sich auf die Linderung der Symptome.
Dr. Karayiannis riet Reisenden in Gebiete, in denen das Virus endemisch ist, zur Vorsicht, da die Mücken tagsüber stechen. Er empfahl die Verwendung von Repellentien, langen Ärmeln und Moskitonetzen.
In Bezug auf den Ausbruch des Coronavirus erwähnte Dr. Karayiannis, dass Omicron-Subvarianten im Umlauf sind, die jedoch nicht besonders pathogen sind. Abschließend kommentierte er die Entscheidung der USA, die Finanzierung von mRNA-Impfstoffen auszusetzen, und betonte, dass dies für die USA verheerend sein werde.