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Experten: Bildschirmzeitbegrenzungen reichen nicht mehr aus, um Kinder zu schützen

By Staff
Experten: Bildschirmzeitbegrenzungen reichen nicht mehr aus, um Kinder zu schützen
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Bildschirmzeitbegrenzungen für Kinder reichen nicht mehr aus, um sie zu schützen, warnen Experten, da Kinder in einer zunehmend digitalen Welt aufwachsen. Neue Richtlinien der American Academy of Pediatrics signalisieren einen Wandel in der Wahrnehmung der Bildschirmnutzung.

Der Bericht, der Hunderte von Studien der letzten 20 Jahre umfasst, betont, dass die bloße Festlegung von Zeitlimits den Einfluss der Designpraktiken digitaler Plattformen nicht berücksichtigt.

Dr. Tiffany Munzer, Spezialistin für pädiatrische Verhaltensmedizin, erklärte, dass das bloße Wegnehmen des Geräts oder das Aufstellen starrer Regeln den gegenteiligen Effekt haben kann. Dr. Hansa Bhargava, eine Vertreterin der American Academy of Pediatrics, erklärt, dass die digitale Welt ein ganzes Ökosystem ist, das soziale Medien, Videospiele und Anwendungen umfasst.

Der Bericht betont, dass eine minderwertige digitale Nutzung zu Schlaf-, Konzentrations- und Lernproblemen führen kann, während hochwertige Inhalte den Geist von Kindern bereichern können. Die neuen Richtlinien raten Eltern, bei den von ihren Kindern genutzten Websites und Anwendungen wählerischer zu sein.

Der Bericht hebt hervor, dass die Verantwortung nicht nur bei den Familien liegt, sondern auch bei Technologieunternehmen und politischen Entscheidungsträgern. Es werden Maßnahmen wie die Beschränkung gezielter Werbung für Minderjährige und die Stärkung des Datenschutzes vorgeschlagen.

Der Bericht empfiehlt außerdem höhere Investitionen in öffentliche Ressourcen, die Alternativen zu Bildschirmen bieten, wie z. B. Bibliotheken und Parks.