Studie: Aspirin könnte das Risiko eines Dickdarmkrebs-Rezidivs halbieren

Eine neue schwedische Studie hat ergeben, dass Aspirin das Risiko eines Dickdarmkrebs-Rezidivs bei Patienten mit bestimmten genetischen Mutationen halbieren könnte.
Laut der Studie reduziert eine niedrige Dosis Aspirin das Rezidivrisiko bei postoperativen Patienten, die Dickdarmkrebs mit spezifischen Genmutationen entwickelt hatten. Ungefähr 40 % der Dickdarmkrebspatienten weisen diese Mutationen auf.
Diejenigen, die nach der Tumorentfernung täglich eine niedrige Dosis Aspirin einnahmen, hatten eine um 55 % geringere Wahrscheinlichkeit, dass ihr Krebs in den nächsten drei Jahren wieder auftritt, als diejenigen, die ein Placebo einnahmen. Professorin Anna Martling, Leiterin der Studie, erklärte, dass die Ergebnisse die klinische Praxis verändern könnten.
Die langfristige Einnahme von Aspirin birgt jedoch Risiken, darunter Magen-Darm-Blutungen und Hirnblutungen. Dr. Catherine Elliott von Cancer Research UK betonte, dass Aspirin bestimmten Personengruppen Schutz vor Darmkrebs bieten kann.