Handysucht: Was uns Tauben lehren

Laut der New York Times deuten jahrzehntelange Forschungen darauf hin, dass die Besessenheit von Handys und Apps dem Verhalten von Tauben ähnelt, die nach Licht suchen, um Nahrung zu finden.
In den 1970er Jahren lernten hungrige Tauben in einer Kiste, ein blinkendes Licht mit dem Erscheinen von Futter in Verbindung zu bringen. Die Tauben begannen, Tausende Male auf das Licht zu picken und das Futter zu vernachlässigen, ein Verhalten, das als „Sign Tracking“ bezeichnet wird.
Wie Psychologieprofessor Peter Balsam erklärt, sind die Menschen heute „genau wie Tauben“, da Smartphones und soziale Medien uns von unseren eigentlichen Bedürfnissen ablenken können.
Neurologen haben herausgefunden, dass Dopamin im Gehirn von Gerätesignalen angezogen wird, wie z. B. App-Icons und Benachrichtigungen, die das Verlangen nach sozialer Interaktion auslösen.
Professor Read Montague schlägt vor, Räume und Zeiten zu schaffen, in denen Geräte nicht verfügbar sind, um Aktivitäten zu fördern, die echte Bedürfnisse befriedigen.
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Quelle: skai.gr