Europaweite Warnung: Mückenstiche und Staphylokokken-Infektionen

In Europa wächst die Besorgnis aufgrund einer Zunahme von Infektionen durch Mückenstiche, wobei Fälle sogar in Zypern gemeldet werden, wo das Virus seit Jahren ausgerottet war.
Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) ist ein großes Problem, da sie Dengue-Fieber, Chikungunya-Virus und Gelbfiebervirus überträgt. Die Tigermücke hat sich in 16 Ländern und 369 Regionen Europas ausgebreitet.
Im Jahr 2023 wurden in Europa 304 Fälle von Dengue-Fieber verzeichnet, verglichen mit 130 im Jahr 2022 und nur 71 im Jahr 2021. Zusätzlich gab es 1.436 Fälle von West-Nil-Virus-Infektionen.
In Zypern haben die medizinischen Dienste des Gesundheitsministeriums und die Pancyprianische Ärztevereinigung Anweisungen an Ärzte zur obligatorischen Meldung von Verdachtsfällen herausgegeben.
Dermatologe Dr. Christos Pallouras erklärte, dass Mückenstiche normalerweise eine lokale allergische Reaktion verursachen, aber es besteht das Risiko der Übertragung von Infektionskrankheiten oder der Entwicklung einer Sekundärinfektion, wie z. B. Staphylokokken. Die Verwendung von Antiseptika und medizinischen Cremes wird zur Behandlung der Symptome empfohlen.