Frankreich untersucht Todesfälle von Säuglingen im Zusammenhang mit zurückgerufenem Säuglingsmilchpulver

Die französischen Behörden untersuchen den Tod von zwei Säuglingen und prüfen einen möglichen Zusammenhang mit kürzlich zurückgerufenem Säuglingsmilchpulver. Das französische Gesundheitsministerium gab bekannt, dass die Todesfälle untersucht werden, aber bisher kein ursächlicher Zusammenhang wissenschaftlich nachgewiesen wurde.
Einer der Säuglinge, der in Pessac starb, war mit Guigoz-Milchpulver von Nestle gefüttert worden. Nestle und Lactalis haben Chargen von Säuglingsmilchpulver wegen des potenziellen Vorhandenseins von Cereulid zurückgerufen, einem Toxin, das Durchfall und Erbrechen verursachen kann. Danone blockierte vorsorglich auch eine Milchcharge.
Das Landwirtschaftsministerium gab bekannt, dass die Ergebnisse einer ersten gerichtlichen Untersuchung in den nächsten 10 Tagen erwartet werden. Die Untersuchungen ergaben, dass ein Öl, das reich an Arachidonsäure (ARA) ist und von einem chinesischen Lieferanten stammt, eine potenzielle Kontaminationsquelle darstellt.