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Genetische Faktoren im Zusammenhang mit dem chronischen Erschöpfungssyndrom

By Staff
Genetische Faktoren im Zusammenhang mit dem chronischen Erschöpfungssyndrom
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Eine große britische Studie hat genetische Faktoren identifiziert, die mit dem chronischen Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) in Verbindung stehen, und stellt damit die Vorstellung in Frage, dass die Erkrankung psychische Ursachen hat.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Syndrom mit Funktionsstörungen des Nerven- und Immunsystems zusammenhängt, so Forscher der Universität Edinburgh.

In der Studie, in der DNA-Proben von fast 16.000 Patienten und 260.000 Personen ohne die Krankheit verglichen wurden, wurden acht Regionen des Genoms identifiziert, die sich bei Patienten mit ME/CFS tendenziell unterscheiden.

Mindestens zwei dieser Regionen sind an der Abwehr des Körpers gegen Infektionen beteiligt, während eine andere Region zuvor bei Patienten mit chronischen Schmerzen identifiziert worden war.

Die Forscher betonen, dass diese Ergebnisse die ersten stichhaltigen Beweise dafür sind, dass Gene eine Rolle bei der Entwicklung der Krankheit spielen.

Unabhängige Experten weisen jedoch darauf hin, dass die Patienten nicht formell diagnostiziert wurden und dass alle Teilnehmer europäischer Abstammung waren.

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