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Warum wachen wir um 3 Uhr morgens mit negativen Gedanken auf?

By Staff
Warum wachen wir um 3 Uhr morgens mit negativen Gedanken auf?
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Viele Menschen wachen gegen 3 Uhr morgens auf und werden von Ängsten und Sorgen überwältigt. Psychologen bezeichnen diese Gedanken als „Gedanken mit Stacheldraht“, in denen man sich leicht verfangen kann.

Professor Greg Murray, Direktor des Zentrums für psychische Gesundheit an der Swinburne University of Technology, erklärt, was zu dieser Zeit in unserem Körper passiert. Gegen 3-4 Uhr morgens steigt die Körperkerntemperatur, das Schlafbedürfnis sinkt, die Melatoninausschüttung erreicht ihren Höhepunkt und der Cortisolspiegel steigt.

Laut Murray befinden wir uns körperlich und kognitiv an unserem Tiefpunkt. Soziale Kontakte und Bewältigungsstrategien sind nicht ohne weiteres verfügbar, sodass wir mit unseren Gedanken allein gelassen werden. Dies kann zu einem Gefühl der Katastrophisierung führen.

Was können wir tun? Murray schlägt Achtsamkeit (Mindfulness) vor, um mit Angst umzugehen. Wenn negative Gedanken anhalten, empfiehlt er, aufzustehen, ein schwaches Licht einzuschalten und etwas zu lesen. Außerdem ist es wichtig, tagsüber zu versuchen, destruktive Gedanken zu vermeiden.

Um 3 Uhr morgens aufzuwachen und sich Sorgen zu machen, ist eine häufige Erfahrung, aber nicht unbedingt eine gute Angewohnheit.

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Quelle: omegalive.com.cy
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