Klimaanlagen und Gesundheit: Wie schädlich sind sie?

Die Verwendung von Klimaanlagen steht im Zusammenhang mit dem Anstieg viraler Infektionen in den Sommermonaten, so der Präsident der zypriotischen Gesellschaft für Atemwegserkrankungen, Dr. Charis Armeftis.
Hohe Temperaturen in Zypern erhöhen das Risiko der Legionärskrankheit, da die Menschen in klimatisierten Räumen Zuflucht suchen.
Dr. Armeftis weist darauf hin, dass die Verwendung von Klimaanlagen Veränderungen im Körper und Symptome verursachen kann, die denen von Infektionen der oberen Atemwege ähneln, auch bekannt als 'Klimaanlagenkrankheit'.
Die Krankheit ist auf die mangelhafte Wartung der Rohrleitungsnetze von Klimaanlagen zurückzuführen, in denen Mikroben gedeihen können.
Zu den Symptomen gehören verstopfte Nase, Husten, Fieber und Schwäche sowie trockene Augen, trockene Haut und Dehydration.
Die Übertragung erfolgt durch Einatmen von Mikrotröpfchen. Rauchen, Alkoholmissbrauch und Immunsuppression erhöhen das Risiko.
Behandlung: Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, Nasenspülungen mit Kochsalzlösung und, je nach Symptomen, abschwellende Mittel oder Antihistaminika.
Die Legionärskrankheit trat 1976 während eines Kongresses der American Legion in Philadelphia auf, wo 221 Menschen infiziert wurden und 34 starben. Das Bakterium Legionella pneumophila, das für 90 % der Infektionen verantwortlich ist, wurde isoliert.