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Zypern: Fortschritte bei der Krebsdiagnose, Verzögerungen bei Reformen

By Staff
Zypern: Fortschritte bei der Krebsdiagnose, Verzögerungen bei Reformen
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Laut Eurostat-Daten liegt Zypern bei Krebsvorsorgeprogrammen unter dem europäischen Durchschnitt. Während es Fortschritte bei der Früherkennung gibt, verzögern sich Reformen wie die Schaffung des Nationalen Krebsinstituts.

Die Daten zeigen, dass die Teilnahme an Screening-Programmen für Brust-, Gebärmutterhals- und Darmkrebs unter dem EU-Durchschnitt liegt. Zuständige Quellen berichten, dass viele Frauen private Mammographien wählen, die nicht in der nationalen Statistik erfasst werden, was ein verzerrtes Bild ergibt.

Das im April genehmigte Nationale Krebsinstitut befindet sich noch zur Überprüfung beim Rechtsdienst. Gesundheitsminister Michalis Damianos versicherte, dass die Schaffung des Instituts Priorität habe, die Verzögerung jedoch Anlass zur Sorge gebe.

Das Institut soll die Krebsprävention, -diagnose und -behandlung verbessern sowie die onkologischen Dienste koordinieren. Es wird als unabhängige Organisation agieren und Daten überwachen, Programmfortschritte bewerten und neue Präventionsrichtlinien vorschlagen.

In Bezug auf Brustkrebs werden in Zypern festgestellte Fälle größtenteils frühzeitig erkannt, was auf die Wirksamkeit von Behandlungen und die Früherkennung hindeutet. Bei Gebärmutterhalskrebs gibt es noch kein vollständig organisiertes Bevölkerungsscreening-Programm, aber Impfungen gegen das HPV-Virus decken einen großen Prozentsatz der Jugendlichen ab.

Es wird erwartet, dass das Nationale Krebsinstitut eine Schlüsselrolle bei der Koordinierung von Programmen und der Schaffung einheitlicher Präventions- und Behandlungsprotokolle spielen wird.

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