Langlebigkeit und Ernährung: Wie oft essen Hundertjährige Fleisch?

Dan Buettner, ein Experte für Langlebigkeit und Schöpfer der Theorie der „Blauen Zonen“, erklärt, wie die Ernährung die Langlebigkeit beeinflusst. „Blaue Zonen“ sind Regionen, in denen Menschen länger als der Durchschnitt leben und oft 100 Jahre überschreiten.
In diesen Gebieten, wie Ikaria, Sardinien, der Halbinsel Nicoya und Okinawa, konsumieren die Bewohner hauptsächlich Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte und beschränken den Fleischkonsum auf etwa fünfmal im Monat in kleinen Mengen.
Buettner berichtet, dass in Okinawa bis in die 1990er Jahre nur 2 % der täglichen Kalorien aus Fleisch stammten. Im Vergleich dazu verbrauchen Amerikaner etwa 100 Kilogramm Fleisch pro Jahr.
Während Fleisch Protein, Eisen und Vitamin B12 liefert, ist ein hoher Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs verbunden. Experten empfehlen Mäßigung beim Fleischkonsum und bevorzugen Fisch, Hülsenfrüchte und Gemüse.
Buettner legt nahe, dass der Fleischkonsum für die Langlebigkeit nicht notwendig ist, aber wenn er konsumiert wird, sollte er auf einmal pro Woche oder weniger beschränkt werden. Eine ausgewogene vegetarische Ernährung kann den Nährstoffbedarf decken und das Risiko verschiedener Krankheiten verringern.
Quelle: ygeiamou.gr