Neue Covid-19-Variante "Nimbus": Schmerzhafte Halsschmerzen, aber geringes Risiko

Eine neue Variante von Covid-19 mit dem Namen "Nimbus" (NB.1.8.1) wurde in verschiedenen Ländern entdeckt, darunter Großbritannien und Indien. Seit Mitte Mai wurden auch Fälle in Afrika, Europa und der Karibik gemeldet.
Diese Variante, die aufgrund der starken Halsschmerzen, die sie verursacht, auch als "Rasierklingenhals" bezeichnet wird, weist Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Husten, Kurzatmigkeit sowie Geschmacks- und Geruchsverlust auf.
Trotz des Anstiegs der Fallzahlen sind Experten und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Ansicht, dass kein wesentlicher Grund zur Besorgnis besteht. Die WHO gab am 28. Mai bekannt, dass die Häufigkeit der neuen Variante in 73 Ländern weltweit etwa 11 % der bestätigten Fälle erreicht hat, verglichen mit 2 % im Februar in 110 Ländern.
Die Variante wurde bei Reisenden entdeckt, die aus Regionen in die Vereinigten Staaten einreisen, in denen sie verbreitet ist, und zwar an Zielorten wie Kalifornien, Washington, Virginia und New York. Wissenschaftler betonen, dass eine Infektion mit der Nimbus-Variante im Vergleich zu anderen Varianten nicht zu einer schwereren Erkrankung führt und die bestehenden Impfstoffe weiterhin wirksam sind.
Die WHO hat Nimbus als "Variante unter Beobachtung" eingestuft und schätzt das Risiko für die öffentliche Gesundheit weltweit als gering ein.
Einige Länder im westlichen Pazifik haben einen Anstieg der Fallzahlen und Krankenhauseinweisungen gemeldet, aber es gibt keine Hinweise darauf, dass die mit Nimbus verbundene Krankheit schwerwiegender ist.