Zyprische Gesundheitsorganisation (CHO) ignoriert Patientenmeinungen bei CGM-Ausschreibung

Die Despina Kinderdiabetes-Stiftung hat ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, dass die zyprische Gesundheitsorganisation (CHO) eine Ausschreibung für kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM) gestartet hat, ohne die Meinung der Patienten zu berücksichtigen.
Laut der Stiftung hat die CHO ihre Ansichten zu den technischen Spezifikationen von CGM-Systemen angefordert, die endgültige Ausschreibung enthielt jedoch nicht ihre Vorschläge. Die Vorschläge betrafen den Zugang zu zuverlässigen Technologien, spezifische technische Eigenschaften (Platzierung, Wasserdichtigkeit, Signalreichweite, Alarme) und strenge Qualitätskriterien.
Die Stiftung betont, dass CGMs für das Diabetesmanagement von entscheidender Bedeutung sind und die Gesundheit der Patienten direkt beeinflussen. Sie bestehen auf freiem Zugang zu ihnen und fordern die CHO auf, die Ausschreibungskriterien unter Berücksichtigung von Sicherheit und Qualität zu überprüfen.
Die Despina-Stiftung erklärt, dass sie keine Regelungen akzeptieren wird, die finanzielle oder therapeutische Kosten auf die Patienten abwälzen, und fordert eine sinnvolle Konsultation mit Patientenvertretern.