Griechische Satelliten früher als geplant in der Umlaufbahn

Die ersten griechischen Satelliten sollen früher als ursprünglich geplant in die Umlaufbahn eintreten. Das Nationale Raumfahrtprogramm, das vom Ministerium für digitale Verwaltung und dem griechischen Raumfahrtzentrum unter der technischen Aufsicht der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) überwacht wird, befindet sich in der vollständigen Umsetzungsphase und wird aus dem Nationalen Aufbau- und Resilienzplan finanziert.
Laut dem Ministerium ist es das Ziel, dass Griechenland unverzüglich operative Fähigkeiten in Bezug auf Satellitendaten und -dienste erwirbt, um zum Schutz der Umwelt, zur Bewältigung von Naturkatastrophen und des Klimawandels sowie zu Anwendungen der nationalen Sicherheit und Verteidigung beizutragen. Gleichzeitig soll die heimische Raumfahrtindustrie gestärkt werden.
Im November 2025 ist der Start von zwei operationellen Satelliten mit Radartechnologie (SAR) des Herstellers ICEYE sowie von drei experimentellen Mikrosatelliten geplant. Es folgen die Starts von sieben optischen und vier thermischen Satelliten, die eine vollständige tägliche Abdeckung des griechischen Territoriums gewährleisten.
Der Minister für digitale Verwaltung, Dimitris Papastergiou, erklärte gegenüber APE-MPE, dass Griechenland zum ersten Mal seine eigenen "Augen" im Weltraum erhalte, die es ermöglichen, wirksame Strategien zu entwickeln und intelligente Lösungen zu produzieren.