Kartoffel-Ursprung: Von der Tomate zur Knolle in den Anden – Neue Studie

Eine neue Studie, die von Reuters veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Kartoffel, ein weltweit verbreitetes Grundnahrungsmittel, vor etwa 9 Millionen Jahren in den Anden aus einer natürlichen Kreuzung zwischen einer wilden Tomatenpflanze und einer kartoffelähnlichen Art entstanden ist.
Diese Hybridisierung führte zur Entwicklung der Knolle, einer nährstoffspeichernden Struktur, und ermöglichte es der Kartoffel, im kalten Andenklima zu überleben. Forscher identifizierten zwei Gene, die für die Knollenbildung verantwortlich sind.
Sanwen Huang, ein Genombiologe, betonte die Vielseitigkeit und den Nährwert der Kartoffel, die Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe enthält. Sandra Knapp, eine Botanikerin, wies darauf hin, dass die Knolle es der Kartoffel ermöglichte, sich anzupassen und unter rauen Bergbedingungen zu gedeihen.
Die Ergebnisse der Studie können laut Reuters dazu beitragen, den Anbau von Kartoffeln zu verbessern, um Umweltprobleme wie den Klimawandel zu bewältigen.