Seismologe: Dominoeffekt nach Erdbeben in Russland möglich

Ein Seismologieprofessor der AUTH, Manolis Skordilis, warnt vor einem möglichen Dominoeffekt nach dem schweren Erdbeben in Kamtschatka, Russland. Laut Herrn Skordilis könnte die intensive Stimulation benachbarte Verwerfungen aktivieren.
Herr Skordilis erklärte, dass eine benachbarte Verwerfung, die sich in einer Phase der Reife und Instabilität befindet, durch das Erdbeben in Kamtschatka aktiviert werden und ein neues großes Erdbeben verursachen könnte. Er betonte, dass dies in Gebieten mit hoher Seismizität wie dem "Pazifischen Feuerring" möglich sei.
In Bezug auf das Erdbeben in Kamtschatka erinnerte Herr Skordilis daran, dass die Region eine Geschichte starker Erdbeben aufweist, darunter ein Erdbeben der Stärke 9 im Jahr 1952. Er wies darauf hin, dass solche Erdbeben langfristige seismische Folgen haben.
Herr Skordilis erklärte, dass das Erdbeben mit einer Herdtiefe von 20 Kilometern unter dem Meeresboden die Geomorphologie des Meeresbodens verändert. Weitere Informationen werden nach der Kartierung verfügbar sein.
Abschließend erwähnte er den "Pazifischen Feuerring" und erklärte, dass es sich um ein Gebiet mit intensiver seismischer und vulkanischer Aktivität aufgrund der Kollision lithosphärischer Platten im Pazifischen Ozean handelt.