6.000 Jahre alte Unterwasser-'Verlorene Stadt' in Kuba: Mythos oder Realität?

Eine mysteriöse Unterwasserstruktur, die 2001 in der Nähe von Kuba entdeckt wurde, wirft weiterhin Fragen zur Geschichte der menschlichen Zivilisation auf. Kanadische Forscher zeichneten auf dem Meeresboden symmetrische Strukturen auf, die an Stadtplanung erinnerten.
Ein Unterwasserroboter zeichnete in einer Tiefe von 650 Metern riesige, glatte Steine auf, die an bearbeiteten Granit erinnerten. Wenn die Konstruktion von Menschenhand geschaffen wurde, wäre sie mindestens 6.000 Jahre alt, älter als die Pyramiden von Ägypten.
Die Tiefe von 650 Metern gibt den Wissenschaftlern jedoch Anlass zur Sorge, da geologische Schätzungen darauf hindeuten, dass sie, wenn sie an Land gebaut worden wäre, 50.000 Jahre alt sein müsste. Manuel Iturralde vom Kubanischen Naturkundemuseum erklärte, dass es sich um "besonders seltsame Strukturen handelt, die geologisch nicht erklärt werden können", betonte jedoch, dass die Natur Formen schaffen kann, die das Auge täuschen.
Nach 2005 kamen die Forschungen zum Erliegen, so dass Fragen unbeantwortet blieben und Verschwörungstheorien über das verlorene Atlantis und vergessene Zivilisationen befeuert wurden.