Green Day fordert Rücktritt von ICE-Agenten und erwähnt Epstein-Akten

Green Day gab während eines Konzerts in San Francisco im Rahmen der Super Bowl-Veranstaltungen starke politische Statements ab. Sänger Billie Joe Armstrong forderte Agenten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) auf, von ihren Positionen zurückzutreten.
Armstrong erklärte, dass, wenn sich die aktuelle politische Situation ändert, Persönlichkeiten wie Kristi Noem, Stephen Miller, J.D. Vance und Donald Trump sie im Stich lassen werden. Die Aussagen wurden vor einem Publikum gemacht, zu dem auch der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom gehörte.
Während des Konzerts passte Green Day die Texte ihrer bekannten Songs an, wie zum Beispiel "Holiday", wo ein Bezug zu Jeffrey Epstein hergestellt wurde. Auch in "Jesus of Suburbia" gab es Hinweise auf die Tötung von Bürgern durch ICE-Agenten und die Konflikte im Nahen Osten.
Donald Trump hatte sich negativ über die Auswahl von Green Day als Eröffnungsact des Super Bowl LX geäußert und behauptet, sie würden "Hass säen".
Quelle: San Francisco Chronicle