OpenAI: Gründe für den Rücktritt von Kaitlin Kalinowski

Kaitlin Kalinowski, ehemalige Leiterin der Robotikabteilung von OpenAI, trat aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Überwachung amerikanischer Bürger ohne gerichtliche Aufsicht zurück. Ihr Rücktritt erfolgte, nachdem OpenAI beschlossen hatte, eine Vereinbarung mit der US-Regierung für militärische und inländische Überwachungszwecke unter Verwendung von ChatGPT zu treffen.
Kalinowski äußerte Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit der KI, autonome Entscheidungen über Leben und Tod ohne menschliches Zutun zu treffen. Sie erklärte, die Vereinbarung sei überstürzt getroffen worden, ohne Schutzmaßnahmen für Menschenrechte und Privatsphäre.
Die Entscheidung von OpenAI folgt, nachdem Anthropic sich geweigert hatte, einer Regierungsaufforderung zur uneingeschränkten Nutzung von Claude durch das US-Militär nachzukommen. Donald Trump kritisierte Anthropic, während US-Verteidigungsminister Pete Hegseth dem Unternehmen Verrat vorwarf.
Der CEO von OpenAI, Sam Altman, erklärte, die Vereinbarung enthalte eine Klausel, die den Einsatz von OpenAI-Systemen zur Überwachung amerikanischer Bürger verbietet.