Künstliche Intelligenz: Kann sie ein Bewusstsein haben?

Die Debatte darüber, ob Modelle der künstlichen Intelligenz (KI) ein Bewusstsein erlangen können, ist neu entfacht, ausgelöst durch den Claude-Chatbot von Anthropic. Während das Unternehmen den Begriff "lebendig" ablehnt, lässt es die Möglichkeit offen, dass Modelle eine Form von Bewusstsein entwickeln könnten.
Führungskräfte von Anthropic nahmen in Interviews eine Haltung ein, die in der wissenschaftlichen Gemeinschaft Reaktionen hervorrief. Kyle Fish, Leiter der Forschung zum Wohlergehen von Modellen, erklärte, dass Claude eine "völlig neue Art von Entität" sei, während CEO Dario Amodei zugab, dass sie nicht wissen, ob die Modelle ein Bewusstsein haben, aber offen für die Möglichkeit sind.
Anthropic hat die "Verfassung von Claude", eine Reihe von Richtlinien, überarbeitet und verfügt über ein spezielles Team für "Modellwohlfahrt". Experten warnen davor, dass der Glaube, ein KI-System habe ein Bewusstsein, zu gefährlichem Verhalten führen kann.
Claude ist ein fortschrittliches Modell für maschinelles Lernen, das von Anthropic entwickelt wurde. Es wurde in verschiedenen Anwendungen eingesetzt, darunter Datenanalyse und Interaktionsmanagement. Berichten zufolge wurde es in einem US-amerikanischen Militäroperationsplan eingesetzt.