Ecuador setzt 10.000 Soldaten gegen Drogenhändler ein

Die ecuadorianischen Behörden gaben den Einsatz von 10.000 Soldaten zur Bekämpfung von Drogenhandelsbanden bekannt, nachdem die Gewalt im Land zugenommen hatte. Die Operation hat große mediale Aufmerksamkeit erhalten.
Ecuador hat sich zu einem Drogenumschlagplatz zwischen Kolumbien und Peru entwickelt, was zu einer Eskalation der Gewalt aufgrund von Zusammenstößen zwischen Banden geführt hat, die mit mexikanischen und kolumbianischen Kartellen in Verbindung stehen.
Die Regierung von Präsident Daniel Noboa beschloss, die Sicherheitskräfte zu verstärken. Hunderte von Spezialkräften wurden in die Stadt Guayaquil entsandt, um die Sicherheit der Küste zu gewährleisten, so General Mario Viedoya.
Verteidigungsminister Giancarlo Loffredo ordnete eine Militäraktion in der Stadt an, während auch Flugzeuge mit Militärpersonal nach Manta geschickt wurden.
Mitte Dezember kündigte Washington den Einsatz von US-Militärpersonal in Ecuador zur Bekämpfung des Drogenhandels an.
Ecuador schloss das Jahr 2025 mit 52 Morden pro 100.000 Einwohner ab, so das Organized Crime Observatory.
Das Verteidigungsministerium versicherte, dass es Konsequenzen für diejenigen geben werde, die die Sicherheit des Landes gefährden.
Quelle: APE-MPE-AFP