China: Shaolin-'CEO-Mönch' wegen Skandalen unter Verdacht

Der Leiter des Shaolin-Tempels, Shi Yongxin, wurde nach Vorwürfen der Veruntreuung und unangemessener Beziehungen aus der Buddhistischen Vereinigung Chinas entfernt.
Shi Yongxin, bekannt als der 'CEO-Mönch', wird wegen Straftaten und Verstößen gegen die Prinzipien des Buddhismus untersucht, einschließlich Beziehungen zu Frauen und Vaterschaft.
Die Buddhistische Vereinigung Chinas widerrief Shi Yongxins Ordinationsurkunde und behauptete, er habe 'den Ruf der buddhistischen Gemeinschaft ernsthaft untergraben'.
Ähnliche Vorwürfe tauchten bereits 2015 auf, aber Shi Yongxin wurde 2016 freigesprochen.
Im Jahr 2018 wurde auch der Leiter der Buddhistischen Vereinigung Chinas, Xuecheng, entfernt. Im selben Jahr wurde im Shaolin-Kloster die chinesische Flagge gehisst, was den Druck der chinesischen Führung zur Förderung des nationalen Bewusstseins signalisiert.