Kolumbien: Rebellenkämpfe fordern über 20 Tote

Heftige Zusammenstöße zwischen zwei abtrünnigen Fraktionen der ehemaligen FARC-Rebellen in Kolumbien haben im Departement Guaviare über 20 Menschen das Leben gekostet.
Die Kämpfe fanden zwischen den Kämpfern von Iván Mordisco, dem Anführer der größten Dissidentenorganisation, und einer anderen Gruppe unter Calarcá statt.
Beide Gruppen lehnen das Friedensabkommen von 2016 ab und kämpfen um die Kontrolle über das Gebiet, wobei sie in Drogenhandel, illegalen Bergbau und Erpressung verwickelt sind.
Die Armee gab bekannt, dass 27 Menschen gestorben seien, aber eine offizielle Identifizierung der Opfer wurde noch nicht vorgenommen.
Die Fraktion von Iván Mordisco hatte die Friedensgespräche mit der Regierung abgebrochen, während die Verhandlungen der Fraktion von Calarcá ins Stocken geraten sind.