Mexiko: Geliebte führte zur Festnahme von Drogenboss 'El Mencho'

In Mexiko lokalisierten die Behörden den Drogenboss Nemesio Ruben Oseguera Cervantes, bekannt als 'El Mencho', dank Informationen einer seiner Geliebten.
Laut der Financial Times lokalisierten die Behörden einen vertrauten Mitarbeiter der Partnerin von 'El Mencho', der die Frau zu einem Gebäude in Tapalpa im Bundesstaat Jalisco führte. General Ricardo Trevilla Trejo berichtete, dass Oseguera und sein enger Kreis zunächst in ein Waldgebiet flohen, wo sie das Feuer auf Sicherheitskräfte und einen Hubschrauber der Luftwaffe eröffneten, der zu einer Notlandung gezwungen wurde.
Während der anschließenden Welle der Gewalt wurde eine Frau getötet, während Sicherheitskräfte 30 Kartellmitglieder töteten. Der Verteidigungsminister erklärte, dass bereits etwa 7.000 Soldaten im Bundesstaat Jalisco stationiert seien und die militärische Präsenz verstärkt werde.
Die Präsidentin von Mexiko, Claudia Sheinbaum, erklärte, dass der Schutz der Bevölkerung das Wichtigste sei, und stellte klar, dass keine Beteiligung von Streitkräften der Vereinigten Staaten an der Operation stattgefunden habe, aber ein Informationsaustausch stattgefunden habe.
Mindestens 25 Mitglieder der Nationalgarde, ein Polizist und ein Gerichtsangestellter wurden bei Angriffen des Cartel de Jalisco Nueva Generacion (CJNG) nach der Operation getötet. Die Armee hat 2.500 Soldaten im westlichen Teil des Landes eingesetzt.